Ja, wo laufen Sie denn?

PR für Coaches: Ein klares Bild von der Zielgruppe führt schneller zum Ziel

Eine alte Marketingweisheit lautet: „Try to be something to someone, not everything to everyone“. Für Coaches bedeutet das: Die Beschäftigung mit der Zielgruppe und ihren Erwartungen ist für Erfolg versprechende PR unerlässlich.

Zuallererst müssen die potenziellen Klienten möglichst genau eingegrenzt werden. Veränderungswillige Führungskräfte bei Automobilzulieferern erwarten eine andere Ansprache als depressive Dentisten oder Lehrer in Lebenskrisen. Wer ausschließlich mit dem Standard-Werkzeugsatz „Flyer-Website-Visitenkarte“ hantiert, um alle drei Gruppen anzusprechen, wird höchstens Zufallstreffer landen. Das gilt in der PR für Coaches, trifft aber ebenso auf Trainer und Berater zu.

Sie haben mehrere Zielgruppen? Auch gut. Wer mit – normalerweise begrenztem – Budget die maximale Wirkung erzielen möchte, muss eine zusätzliche Überlegung anstellen. Welche Zielgruppe hat das interessanteste Potenzial fürs Geschäft? Eine zahlenmäßig große Gruppe, die bereits von vielen anderen Coaches umworben wird, ist finanziell möglicherweise weniger interessant als eine kleinere, um die sich noch keiner kümmert.

Wir malen uns einen Kunden: die Persona

Im Content Marketing ist es üblich, sich die Zielgruppe als „Persona“ vorzustellen. Um bei den oben genannten Beispielen zu bleiben, könnten Sie sich „Anton, den absprungbereiten Automann“ ausmalen oder „Lotte, die leidgeprüfte Lehrerin“. Wie sieht Antons Arbeitstag aus? Was nervt Lotte? So erscheint vor dem inneren Auge ein viel präziseres Bild der potenziellen Klienten.

Von da aus geht es weiter Richtung PR für Coaches: Wo würden Lotte und Anton nach Rat und Hilfe suchen? Bei Gleichgesinnten in Online-Foren? Auf einem Kongress? Beim jeweiligen Berufsverband? Bei Google? Von der Antwort hängt ab, wo ein Coach seine Inhalte und seine Angebot platzieren sollte.

PR für Coaches – Schritt für Schritt

Jetzt gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte: Die exakte Eingrenzung der gewünschten Klienten macht Arbeit. Die gute: Bis hierher muss kaum Geld investiert werden. Für Flyer, Website und Visitenkarte ist es zu früh – denn erst nach einem ausführlichen Blick auf die Zielgruppe lässt sich abschätzen, was überhaupt gebraucht wird.






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